Julie Rüter

Juli - September 2017 Kunstaktion

Webseite Ankommen bauen wohnen leben

Station 3: Klangkollektiv in der Bauhaus Bundesschule

für das Stadt- und Heimatmuseum Bernau in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Bernau.

 

In der Überzeugung, dass Bauen die Gestaltung von Lebensvorgängen ist, schufen der Bauhaus-Direktor Hannes Meyer und sein Partner Hans Wittwer im Auftrag des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB) 1928 - 1930 im Bernauer Stadtforst einen Schul- und Internatskomplex, ein Bauwerk der klassischen Moderne. Die Aufnahme in die Liste der UNESCO Weltkulturerbe wurde aktuell beantragt. Die Vorbereitungen zum 100-jährigen Bauhaus-Jubiläum (2019) laufen parallel.

Die Architekten Meyer und Wittwer hofften durch die Formgebung der Architektur und die Gestaltung der Räume das Zusammenleben im Kollektiv positiv zu beeinflussen. An unserer 3. Station beziehen wir uns auf den von Meyer geprägten Begriff der "vertikalen Brigaden", in denen Studierende verschiedener Studienjahre beim Bau der Bundesschule zusammenarbeiteten. Wir widmen uns seiner übergreifenden Idee von Gemeinschaft: Gemeinsam mit dem amerikanischen Komponisten Bill Dietz werden wir für einen Moment die unterschiedlichen menschlichen Gruppierungen auf und um den Campus über akustische Mittel zum utopischen Kollektiv werden lassen.

 

 

 Archive :

 Webseite  der Stadtmacher, gefördert von der Robert Bosch Stifung 

Robert Bosch Stiftung Berlin, 1 Treffen Stadtmacher

Vortrag  im Rahmen des Forums Stadtmacher, 2016. Vortrag über das Projekt Ankommen bauen wohnen leben.

 

 


Vortrag : Institut für Europäische Ethnologie der Humboltd Universität Berlin,2013

Im Rahmen des Kolloquims Urbane Aushandlungen, die Stadt als Aktionsraum, Vortrag über die Arbeit der Oper Dynamo West .

 

Vortrag :Forum Stadpark in Graz, Österreich, 2012.

 Im Rahmen des Workshops  "Question your house ?", Vortrag über die Arbeit der Oper Dynamo West ..Das FORUM STADTPARK ist ein Produktions- und Präsentationsort für zeitgenössische Kunst. Organisiert als Künstler*innenverein, steht das Haus für einen erweiterten Kunstbegriff und für spartenübergreifendes Arbeiten in den Bereichen.