Julie Rüter

 

  Monolithe  2013      Cite internationale des Arts Paris

 

 

 

 

 

2013, Mai-November Stipendiatin der Bundesrepublik Deutschland für das Land Berlin für Cite Internationale des Arts Paris 2013, vergeben durch das Bundeskultusministerium für Kultur und Medien der Bundesregierung Deutschland, den Staatsminister für Kultur und Medien Bernd Neumann,  mit der Arbeit“ Monolith“ Foto-Installation, Sparte Architektur . 
Förderung für besonders  hochbegabte Künstler des Landes Berlin, Sparte Architektur 2013.

 



 

 Link zu der Residenz :

https://www.citedesartsparis.net/

 

 

 

 

Die Arbeit Monolith ist der Versuch in der künstlerischen Fotorecherche die Psychogeografie der Stadträume von Paris und Berlin zu fixieren und in eine fotografische Mind-map zu übersetzen.

In dem künstlerischen Selbstverständnis  meiner Arbeit spielen der vorgefundene Raum und seine Geschichte und Fotografie stets eine zentrale Rolle.Erste Grundelemente werden im Atelier zeichnerisch am Grundriss und im Modell festgelegt, dann folgen die Übersetzungen in andere Medien. Es geht darum, eine nonverbale, Sprache zu finden, um  sich auf einer neuen  Ebene mit dem Betrachter, Teilnehmer  über die jeweilige Inhalte zu  verständigen. Nur so können die verschiedenen Medien ineinandergreifend die Atmosphäre schaffen, die schließlich das Bild  im Kopf des Rezipienten entstehen lässt.  Eben diese emotionale subjektive Wirkung ist  wichtig. 

 Langzeitszenario in Paris und Berlin

 

 

 

 

 

Konzeption  der Installation

Monolith Paris Berlin

 

Erarbeitung einer Installation über die Wirkung der Stadt, Urbanität im Wechselspiel eines individuellen Lebens, nach dem interdisziplinären Erkenntnismodell der Systemtheorie.

 

Die Idee der Psychogeografie in eine künstlerische Methode umzusetzen, und in eine Installation übergehen zu lassen. Fragen nach Privatem und Öffentlichkeit sind Themen.

 

 

 

 

 

 Die Arbeit basiert auf einer intensiven künstlerischen Forschung, einer konzeptionellen fotografischen Untersuchung von Tendenzen, zu dem Thema des Urbanen Wandels in Paris und Berlin 2012/2013. Es geht um die Anmutung der Straßen, ihren lebendigen, urbanen Charakter. Wir leben in einem Zeitalter der Stadt, noch nie zuvor haben so viele Menschen weltweit in Städten gelebt. Wie sollen wir zusammenleben, wo werden Familien leben, Studenten, Arbeitslose?

In Berlin kann man der Entwicklung zusehen, die Stadt ist eine ständige Baustelle, und Freiräume schrumpfen kulturell und räumlich, iIn Paris leben die Menschen auf engstem Raum, die Stadt kann nur in der Fläche um den historischen Kern wachsen, hier ist die Segregation strukturell. Wohnraum ist knapp und teuer. Das Bild der Stadt formt sich in einem Prozess zwischen Bewohner und urbaner Umwelt.

Alles ist geformt, gebaut, wird benutzt, oder ist verlassen, schön oder einfach banal in dem Alltag hier. Und genauso werden wir ständig von den uns umgebenden Formen, Farben; Gerüchen, Staus, Autos, Menschen und allen Dingen beeinflusst. Es findet eine beständige Kommunikation statt, die wir aber meistens nicht bemerken, oder zumindest nicht bewusst wahrnehmen.

Würden sonst diese einprägsamen Bilder entstehen? Die uns allen eine ganz eigene visulle Orientierungskarte unsere Umgebung im Kopf erschaffen lässt? 

 

 

 

Weiter
info@julie-rueter.de